Netzwerksysteme
von Armin
30.03.2026
Ich mache jetzt erst mal Urlaub/Pause. Am 26.03. hatte ich einen kleinen Unfall, und deshalb war ich heute beim Arzt. Beim Arzt war ich, weil die Schmerzen nicht wie erhofft weggingen. Nach dem Röntgen war klar, dass der Oberarmknochen am Übergang zur Schulter gebrochen ist und sich verschoben hat. Der ist so gebrochen und hat sich so paradox verschoben, dass er nicht einfach gefixt werden kann – es muss operiert werden, stationär. Den Arm kann ich natürlich auch nicht mehr bewegen, überhaupt nicht mehr. Die Schmerzen habe ich im Griff, solange ich den Arm nicht bewege, mit Paracetamol, Metamizol und ein paar Tropfen Tramadol. Dadurch kann ich mich jetzt noch weniger als zuvor konzentrieren, ich bin noch mehr wirr im Hirn, als zuvor. Jetzt kommt eine genauere Untersuchung, und dann kommt der Termin zur Operation im Sana-Krankenhaus – das muss geschnibbelt werden. Doch dann ist alles wieder in Ordnung. Die außergewöhnliche und zusätzliche Pause dauert ca. 1,5 Wochen, denke ich. Das liegt am Alter. In jüngeren Jahren wäre der Knochen nicht gebrochen, und gefallen wäre ich auch nicht – aber egal, damit muss ich leben. Sowas sind aber nur Kollateralschäden, die wieder heilen.
Im Juni/Juli soll das Haus hier an Glasfaser angeschlossen werden. Das heißt, ich kann dann von Kabel zu Glasfaser wechseln, was ich wohl auch machen werde. Das ist eine gute Sache – und hier, im Rhein-Main-Gebiet, ist ja einer der größten Internetknoten weltweit (DE-CIX in Frankfurt) und damit direkt am schnellen Backbone (Datenautobahn) angebunden. Das heißt, hier sind wir mit Glasfaser superschnell unterwegs. Für meine Anwendungen ist das nicht so wichtig, weil ich nicht so viel habe – „2-Zi-Wohnung und Small Business" –, aber für meine Kunden schon. Mein Heimnetzwerk-System besteht dann nur aus dem ONT (so etwas Ähnliches wie ein Modem) und dem Router (kein Modem-Router-Kombigerät, sondern ein reiner Router). Die Basic-Komponenten sind dann bei mir: Glasfaser → ONT → Netzwerkkabel → Router, fertig. Der „GL.iNet Flint 2" wird dann wohl mein Router und das „Telekom Glasfaser Modem 2" der ONT. Zigbee, NAS und so Zeug brauche ich noch nicht, kann aber in das modulare System ohne Probleme hinzugefügt werden. Hier geht's erst einmal um die Basics. So in etwa sieht das dann auch bei meinen Kunden aus. Darauf kann man dann alles aufbauen. Ein anderes Systemmodell, das ganz vorteilhaft für Kunden mit größerem Anwendungsbedarf ist und für Kunden, die das Ganze anwenderfreundlicher haben möchten, gibt es dann noch mit Colocation-Systemen (Co-Location oder auch Serverhousing). Das sind professionelle Rechenzentren (RZ). Im Rhein-Main-Gebiet gibt es viele davon. Dort mietet man Platz für die eigene Hardware. Der Kunde oder ich besitze die Hardware. Das RZ stellt den Platz und die Infrastruktur: Strom, Kühlung, Brandschutz, 24/7-Sicherheitsdienst und eine extrem schnelle Glasfaseranbindung. Der Server steht dann im RZ und nicht im eigenen Keller. Selbst für private Wohnobjekte wie Häuser und kleinere Gewerbeanwesen kann sich das rentieren, allein schon für Einbruch-, Diebstahl- und Datensicherung. Ein RZ hat auch Notstromeinrichtungen. Auch der Datenverkehr zwischen der Vor-Ort-Location und dem RZ und umgekehrt wird durch VPN gesichert, und sowieso werden die Kategorien durch VLAN-Einrichtungen getrennt.
Ich kümmere mich um die lokalen Heimnetzwerke und weitere Details, sobald ich nach meiner Operation wieder zu Hause bin.
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